Tag Archives | Vertragssituation

Das promovierte Prekariat, ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung

SZ

In der Süddeutschen Zeitung hat Peter Grottian einen Artikel mit dem Titel “Das promovierte Prekariat” veröffentlicht:

http://www.sueddeutsche.de/bildung/bezahlung-von-wissenschaftlern-das-promovierte-prekariat-1.2160695

Es ist sehr erfreulich, dass ein kritischer Artikel über unsere Arbeitsbedingungen in einer Qualitätszeitung erschienen ist. Das stellt einen Beitrag zu den Zielen unseres Aktionstags dar:  “Wir brauchen eine Öffentlichkeit, die mit uns sympathisiert, uns unterstützt”, “die Öffentlichkeit über die Situation der Lehrbeauftragten zu informieren”. Es ist daher um so wichtiger, einige Aussagen des Artikels zu diskutieren und kritisieren. more

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Online-Petition “Perspektive statt Befristung”

knopf_abstimmenDie durch eine überbordende Befristungspraxis entstehenden Probleme für Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der einen und Beschäftigte auf der anderen Seite werden in der Presse, von den Gewerkschaften und teilweise von der Politik immer wieder aufgegriffen – passiert ist bisher wenig. Nun gibt es dazu eine Online-Petition, die fordert: “Perspektive statt Befristung – und von euch unterschrieben werden will! Continue Reading →

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Neuer Blog: Offen gesprochen. Wahre Märchen aus der Wissenschaft

Jacob-Wilhelm“Offen gesprochen. Wahre Märchen aus der Wissenschaft” – das ist der Name eines neuen vielversprechenden Blogs. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, wahre Geschichten aus der Wissenschaft anonymisiert zu erzählen, die “unfreiwillig komisch, ironisch oder einfach nur absurd sind” und die erst durch die prekären Arbeitsbedingungen möglich werden. Jacob und Wilhelm, die Gründer von “offen gesprochen” stellen ihr Konzept in diesem Gastbeitrag vor: Continue Reading →

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TU-Mittelbaustudie 2012: Prekär, aber mit der Betreuung zufrieden

tu-studie2012Seit 2002 untersucht die TU Berlin auf Beschluss ihres Kuratoriums alle fünf Jahre die Arbeits- und Promotionsbedingungen ihrer befristet beschäftigten Wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen. Dabei bleibt ein Kernbereich von Fragen vergleichbarkeitshalber unverändert; ansonsten wird ein Schwerpunkt gesetzt. Kürzlich haben Dana-Kristin Mah, Sascha Kubath und Konrad Leitner nun den 144-seitigen „Bericht zur WM-Studie 2012“ mit dem Schwerpunkt „Work-Life-Balance“ vorgelegt.  Hier werden einige interessante Ergebnisse zusammengefasst: Continue Reading →

Lehr-WiMi mit 18 SWS in Berlin – und ein WiMi-Boykottaufruf

(Foto: Valentin Dyckerhoff)

Der Tagesspiegel berichtete über Einzelheiten der vom Berliner Senat initiierten “Berliner Qualitätsoffensive für die Lehre 2012 bis 2016”. Mit dieser sollen 40 Millionen in die Verbesserung der universitären Lehre fließen – allerdings gebunden an eine Bedingung, gegen die sich die Unis gewehrt hatten und die auch vom Mittelbau sehr kritisch gesehen wird. Gleichzeitig ist ein Boykott-Aufrufvon WiMis bekannt geworden, der zu einer Verweigerung gegenüber unzumutbaren Stellenangeboten und Lehraufträgen aufruft! Continue Reading →

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FU-Richtlinie für die Lehraufträge

Lehraufträge sind aus dem Alltag deutscher Hochschulen nicht wegzudenken: Wir haben erfahren, wie viele es genau sind und wo sie arbeiten, als das Präsidium der Freien Universität Berlin im SoSe 2011 dem Akademischen Senat Zahlen über die Lehrbeauftragten vorgelegt hat. Aus diesen Zahlen geht hervor, dass der Beitrag der Lehrbeauftragten in mehreren Bereichen (Sprachenzentrum, Sozial- und Geisteswissenschaften, insbesondere OSI) alles andere als nebensächlich ist. Es ist jetzt an der Zeit, eine Diskussion über die Regelung der Arbeit der Lehrbeauftragten zu eröffnen.

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Williamson wusste es schon früh: Gefährliche Transaktionen für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Das Strecken nach der Möhre

Wie bei den Früchten des Tantalos: WiMis strecken sich vergeblich (Zeichnung: Salomea).

Die prekäre Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Gegenwart und dessen unsicheren Berufsaussichten in der Zukunft werden seit einiger Zeit intensiver diskutiert. Themen wie befristete Verträge, Vollzeitarbeit bei Teilzeitverträgen oder auch strukturell bedingte Abhängigkeiten sind hier oder in anderen Foren und Medien wiederholt besprochen worden. Besonders interessant erscheint in diesem Zusammenhang das Paradox, dass fast alle Nachwuchswissenschaftler_innen trotz bescheidener Zukunftsaussichten sehr gerne ihrer Arbeit nachgehen. Continue Reading →

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