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Fristvertrag – und wie weiter? Was bringt das neue Gesetz?

befristungAm Donnerstag, 26. November 2015; 18:00 Uhr – 20:00 Uhr FINDET DIE Informationsveranstaltung für Promovierende und Postdocs “Fristvertrag – und wie weiter? Was bringt das neue Gesetz?”Im Hauptgebäude der HU, Raum 2249 a, (Unter den Linden 6), statt.

  • Begrüßung und kurze Vorstellung der GEW,  Stefan Kröger, Doktorand am Institut für Informatik der HU und Johannes Moes, Projektmitarbeiter der HU
  • Fristvertrag – und wie weiter? Welche Änderungen gibt es im Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)? Überblick über die Befristungsregelungen, praktische Hinweise und Beantwortung von Fragen: Matthias Jähne, Hochschulreferent der GEW BERLIN
  • Qualifizierungsbedingungen (Promotionsvereinbarung, Erwartungen an die Betreuung, Zeit für die eigene Qualifizierung): Dr. Uta Hoffmann, Servicezentrum Forschung der HU

Wir bitten um eine kurze Anmeldung bis 20. November an info@gew-berlin.de  (Betr. GEW-Veranstaltung Fristvertrag 26.11.)

Infos: http://www.gew-berlin.de/4536.php

http://www.gew.de/wissenschaft/wissenschaftszeitvertragsgesetz/

Hier ist die Einladung.

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TU-Mittelbaustudie 2012: Prekär, aber mit der Betreuung zufrieden

tu-studie2012Seit 2002 untersucht die TU Berlin auf Beschluss ihres Kuratoriums alle fünf Jahre die Arbeits- und Promotionsbedingungen ihrer befristet beschäftigten Wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen. Dabei bleibt ein Kernbereich von Fragen vergleichbarkeitshalber unverändert; ansonsten wird ein Schwerpunkt gesetzt. Kürzlich haben Dana-Kristin Mah, Sascha Kubath und Konrad Leitner nun den 144-seitigen „Bericht zur WM-Studie 2012“ mit dem Schwerpunkt „Work-Life-Balance“ vorgelegt.  Hier werden einige interessante Ergebnisse zusammengefasst: Continue Reading →

Die Aufgabe der Wissenschaft

von Wolfgang Wodarg*

Ein Geldschein ist nicht mehr als ein buntes Stück Papier, sobald wir das Vertrauen in seinen Wert verloren haben. Auch eine Doktorarbeit ist nichts mehr wert, wenn sie nicht von der aufrichtigen wissenschaftlichen Suche nach neuen Wahrheiten zeugt. Wie das Geld, so ist auch der überwiegende Teil unseres Wissens Vertrauenssache.

Geld und Wissen haben somit etwas gemeinsam. Beide sind gesellschaftliche Medien, die unseren Alltag leichter machen können. Das Geld bringt zeitliche und örtliche Unabhängigkeit für unsere Geschäfte und Transaktionen und verrät uns durch den Preis einer Ware oder Dienstleistung etwas über deren Verfügbarkeit am Markt. Der jeweilige Stand der Wissenschaft hilft uns bei komplexen Problemen Entscheidungen zu treffen. Voraussetzung hierfür ist, dass das primäre Interesse der Wissenschaftler – die Wahrheitssuche, die Pflege des Mediums Wissen – nicht durch sekundäre Interessen wie das Streben nach Gewinn, Karriere, Einfluss oder sonstigen persönliche Vorteilen korrumpiert oder wesentlich beeinträchtigt wird. Continue Reading →

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