Archive | Presse

Hinweise zu Presse-Artikeln

Neuigkeiten vom Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft

Vor 9 Tagen gründete sich das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) in Leipzig. Hier gibt es einen kleinen Überblick über Beiträge, die seitdem in den Medien darüber erschienen sind.
Mathias Kuhnt über die Ergebnisse des Gründungskongresses auf MDR Sachsen
http://www.mdr.de/sachsen/arbeit-an-universitaeten-und-hochschulen-100.html

Soziologe und NGAWiss-Mitinitiator Peter Ullrich im Gespräch auf detektor.fm
https://detektor.fm/wissen/schlechte-arbeitsverhaeltnisse-wissenschaft-reformen
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Ein Beitrag auf SWR 2 über den 7. Follow-up-Kongress zum Templiner Manifest

Logo des Templiner Manifests der GEWAm 21. April fand der 7. Follow-up-Kongress zum Templiner Manifest in Berlin statt.

Dazu gibt es auf  SWR 2 einen recht ausführlichen Beitrag (7:18 Min.):

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/matinee/aal-prinzip-in-forschung-und-wissenschaft-viele-forschen-einer-publiziert/-/id=660804/did=17352952/nid=660804/oka0sp/index.html

Da sind auch  O-Tönen von GEW-AktivistInnen Simone Claar, Anna Schütz, Mechthild von Vacano, Alexander Yendell, Patrick Zeimetz und Andreas Keller sowie der Mitinitiatorin des „Marbacher Manifests“ Juliane Brauer.

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Der Wahlen zweiter und dritter Teil & die kommende Agenda im Mittelbau (eAS-Berichte)

AS-BerichtDer aufwendige Wahlprozess für die Präsidiumsposten ging mit Sitzungen des erweiterten Akademischen Senats am 7. Mai und erneut am 14. Mai in die zweite und dritte Runde. Die erste Vizepräsidentin fiel am 30.04. im ersten Wahlgang durch, weshalb am 7. Mai ein zweiter angesetzt war. Für die weiteren Vizepräsidentenposten (VP2, VP3, VP4) wurden eine Woche später die Kandidat*innen nominiert. Dabei spielte neben anderen Themen auch die Agenda für zukünftige Mittelbaupolitik stets eine Rolle.

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Auf einmal fast alles gut im deutschen Wissenschaftsbetrieb? Eine Außenbetrachtung

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“Bitte nur reinschauen”: Oft steht die Tür für den wissenschaftlichen Nachwuchs bloß einen Spalt weit offen (Foto: Christof Mauersberger).

Allerlei Kritisches ist doch zu Lehre und Forschung an deutschen Universitäten berichtet worden. Schluss damit! – meint zumindest Alec Wodtke, Professor in Göttingen und wissenschaftlicher Direktor des dort ansässigen Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie. In seinem Lob auf die Forschungsbedingungen in Deutschland auf Spiegel Online identifiziert Wodtke im Vergleich zum US-amerikanischen System zwei Triebfedern des Erfolgs: „Kreativität“ statt „Kommerz“ und Betonung des Kollektivs statt des Einzelkämpfertums.

Sicherlich sind das grundsätzlich lobenswerte Attribute für Forschende. Wodtkes Lobeshymne übersieht jedoch strukturelle Faktoren in drei zentralen universitären Bereichen: Betreuung, Lehre und Arbeitsplatzsicherheit. In diesen schneidet Deutschland meiner Erfahrung nach schlechter ab als zum Beispiel die stärker kommerzialisierte britische Universitätslandschaft.

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Farbe tragen oder Farbe bekennen?

Die FU positioniert sich nach dem Rauswurf eines kritischen Studenten bei einer Absolventenfeier gegen Burschenschaften, bleibt aber eine Entschuldigung schuldig.

Es gibt einiges zu “reparieren”. (Quelle: J. Neuhaus)

Auf der Absolventenfeier des Fachbereichs Rechtswissenschaft am 26.10.2012  kam es durch die Anwesenheit von vier Studenten, erschienen in den Farben der Studentenverbindung Gothia, die dem umstrittenen Dachverband Deutsche Burschenschaft angehört, zum Eklat. Als ein Jura-Absolvent seine Urkunde entgegennehmen sollte, trat er ans Mikrofon und sagte, es wäre skandalös, „dass rechte Burschenschaftler anwesend sind, deren Uniformen für einen Dachverband stehen, der noch immer einen Ariernachweis verlangt.“ Continue Reading →

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Die FU bleibt Exzellenz-Uni: Ein kritischer Blick

Die Idylle rund um die Leuchttürme des Exzellenzwettbewerbs trügt.

Die bundesdeutsche Exzellenzinitiative hat vor genau zwei Wochen am Freitag, dem 15.06.2012, um 15:30 Uhr ihre Entscheidung bekanntgegeben. In Berlin gehören die Freie Universität weiterhin und die Humboldt-Universität erstmalig zu den Gewinnern und damit in den Reigen der Exzellenzunis. Dies wurde natürlich gefeiert, an der FU mit einem (zwei Wochen vorher angekündigten) Sommerfest am Tag der Entscheidung. Aber gerade in der Siegeslaune lohnt es sich, die Bedeutung der Exzellenz-Initiative für die FU noch einmal kritisch zu betrachten – denn nur wer sich der Schattenseiten bewusst ist, kann zumindest versuchen, diesen Tendenzen entgegenzutreten. Continue Reading →

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FAZ: Schwarzarbeit bei der Max-Planck-Gesellschaft

(NS Newsflash/Jon S)

Auch in der Max-Planck-Gesellschaft sieht die Beschäftigungssituation für Nachwuchswissenschaftler nicht besser aus (vgl. hier). Bei der MPG dreht sich die Diskussion jedoch seit einiger Zeit konkret um die Frage: “Stipendien oder Verträge?” – und damit um die Absicherung der DoktorandInnen bei den Sozialversicherungen. Ist weisungsgebundene Forschungsarbeit sozialversicherungspflichtig oder nicht? Auch in der Presse wurde bereits über die Beschwerde der DoktorandInnen berichtet, dass sie mit Stipendien abgespeist und ihnen Sozialleistungen vorenthalten werden. Nach Artikeln bei Spiegel Online (“Wut der Doktoranden: Schafft die Stipendien ab!”) und der TAZ (“Aufruhr im Eliteclub”) führt die öffentliche Antwort des MPG-Präsidenten Peter Gruss sogar zu einer Unterschriftenaktion unter den Promovierenden mit weit über 1000 Unterschriften. In dem neuesten Artikel der FAZ (Printausgabe vom 06.06.2012, Seite N5; Nachtrag 11.06.2012: online hier) wird der MPG jetzt sogar “Schwarzarbeit” im großen Stil vorgeworfen. Garniert ist der Artikel mit einem Foto der Zollfahndung bei einer Razzia auf einer Baustelle. Continue Reading →

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Spiegel Online: “Kettenjobber, Leiharbeiter, Forschungsknechte”

(NS Newsflash/Jon S)

Die Presse berichtet weiterhin über die prekäre Situation von Nachwuchswissenschaftlern, zuletzt bei  Spiegel Online. In dem Artikel “Wissenschaft prekär: Kettenjobber, Leiharbeiter, Forschungsknechte” werden sechs “Einzelschicksale” vorgestellt, von “dem Zuversichtlichen”, über “die Ernüchterte” bis zur “Kettenjobberin” (“Wir sind Leiharbeiter”). Der Artikel bleibt damit hauptsächlich auf der Ebene der Skandalisierung (Untertitel: “Wie junge Wissenschaftler an den Unis geknechtet werden”), eine Hintergrunddiskussion über Ursachen und Lösungen oder genauere Differenzierungen treten dabei natürlich in den Hintergrund. Auch suchen Journalisten für solche Geschichten gerne die skandalisierungsfähigsten Beispiele, aber Einzelfälle sind dies ganz sicher nicht. Insgesamt also ein weiterer Beitrag, der klar macht, dass das Wissenschaftssystem in Deutschland dringend einige strukturelle Veränderungen nötig hat! [Bildquelle]

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Deutschlandfunk-Diskussion zur Situation des dt. akademischen Mittelbaus

84% der Mitarbeiter_innen des akademischen Mittelbaus haben befristete Stellen, so aktuelle Zahlen aus der Hochschulstatistik. Dieser Umstand bringt eklatante Probleme mit sich, nicht nur für die Betroffenen Mitarbeiter_innen, sondern auch für Studierende und das System Wissenschaft insgesamt: Die Qualität in der Lehre ist schwerer zu gewährleisten, Forschung orientiert sich stärker als vor Jahren an kurzfristig und leichter erreichbaren Zielen und produziert leichter Mainstreamwissen, denn echte abweichende Innovationen. Änderungsvorschläge gibt es zwar, lassen sich jedoch unter Anderem wegen der Bildungshoheit der Länder nur schwer durchsetzen. Die Bundesregierung plant derzeit die Einführung der Personalkategorie “Associate Professor” analog zum Vorbild aus den USA. Gegenstimmen sehen darin eine Ablenkung vom Problem, denn diese Kategorie gäbe es mit der unbefristeten W2 Professur bereits. Mit dem Tenure Track solle jungen Forschern die Möglichkeit gegeben werden, früher über ihre Chancen im System Wissenschaft informiert zu werden, um einen frühestmöglichen Wechsel zu ermöglichen. Continue Reading →

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Reaktion auf FAZ: „Lob des Lehrauftrags“

In der FAZ ist am 2.5.2012 ein Artikel der sich – unter der Überschrift „Lob des Lehrauftrags“ – in polemischer Weise mit der Kritik an der Situation der Lehrbeauftragten an deutschen Hochschulen beschäftigt.

Interessante Antworten haben bereits die Bundeskoordination der Musiklehrbeauftragten und die Intelligenzija Potsdam verfasst. Wir möchten hier den Leserbrief einer Lehrbeauftragten des Sprachenzentrums der FU, Cybèle Bouteiller, wiedergeben, der die Aussage des FAZ-Artikels kritisiert: Continue Reading →

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ZDF Beitrag “Lehrknechte und Betteldozenten” und Bundestagsanhörung “Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs”

Das ZDF Magazin Frontal 21 hat am vergangenen Dienstag einen Beitrag zum Thema prekäre Beschäftigung von Lehrbeauftragten gesendet. Der Teaser:

Schleuderpreis – ganz wie beim Ausverkauf, wenn es heisst „Alles muss raus”. Doch zu Schleuderpreisen kriegt Deutschland seine Bildungsrepublik nicht hin. An unseren Unis lehren Dozenten, die für ihre Lehrveranstaltungen in etwa so wenig verdienen wie das Reinigungspersonal des Instituts. Viele Lehrbeauftragte hängen jahrelang fest in befristeten prekären Arbeitsverhältnissen. Doch Stellen gibt es immer weniger. Dafür eine wachsende Masse von Studenten. Und die chronisch klammen Unis bauen inzwischen voll auf die billigen Lehrkräfte.

Thematisch dazu passend hat sich der Bundestag am heutigen Mittwoch mit dem Thema Berufswege in der Wissenschaft befasst. Der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung tagte am 28. März 2012 in einem  öffentlichen Fachgespräch zum Thema “Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs” (hier die Tagesordnung).

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