“Luft zum Leben”: eine Veranstaltung von ver.di über die Arbeitsbedingungen an der FU

Unter dem Titel “Luft zum Leben; Schluss mit Hamsterrad, Unterbezahlung und Befristung” findet auf Einladung von ver.di eine Veranstaltung über die Arbeitsbedingungen an der FU , am Mittwoch, 28. Juni 2017, um 16.00 Uhr, im Hörsaal B  (Erdgeschoss, Otto-Suhr-Institut, Ihnestraße 21) statt.
Es diskutieren:
•    Yunus    Ozgur,    Studentischer Beschäftigter an der FU Berlin und TV-Stud-Kampagne, und    Franziska    Hamann-Wachtel, Tarifkommission TV-Stud
•    Mechthild    von    Vacano,    Vertreterin der akademischen Mitarbeiterinnen im Akademischen Senat, GEW-Mittelbauinitiative
•    Dr.    Ulf    Banscherus,    Leiter der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt an der TU Berlin
•    Lukas    Schmolzi,    Betriebsrat des Gemeinschaftsbetriebes Botanischer Garten und Botanisches Museum
•    Ruben    Schenzle, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin, Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss).

Leitende    Fragen    sollen    sein:    Welche    Arbeitsbedingungen    müssen    dringend    angegangen    werden?    Welche    Möglichkeiten    der    Veränderung    haben    wir?    Wer    tut    es?

Die Arbeits- und Lebenslagen sind sehr verschieden innerhalb der Universität. Abhängigkeit, ein guter Teil Fremdbestimmung und Befristung prägen die Arbeitsverhältnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler; Arbeitsverdichtung und das Jonglieren vielfältiger Anforderungen die der Beschäftigten des wissenschaftsunterstützenden Personals, der Verwaltung, in Bibliotheken und der
Technik. Fast niemand ist mit der Bezahlung zufrieden. Dazu kommt, dass prekäre Arbeit längst im Regelbetrieb der Universitäten angekommen ist. Da ist die Freie Universität keine Ausnahme.
Wir kennen die Situation der Lehrbeauftragten, die der lange unterbezahlten Beschäftigten am Botanischen Garten oder die der Interns an der Veterinärmedizin.

Gleichzeitig    weht    frischer    Wind    durch    die    FU    Berlin: Nach zweijähriger Auseinandersetzung erkämpften sich die Beschäftigten der ausgelagerten Tochter am Botanischen Garten einen Tarifvertrag, der die Tariflücke zum TV-L schließt. Aktuell haben sich 1.000 neue studentische Hilfskräfte berlinweit in ver.di und GEW organisiert, um ihrem mittlerweile 16-jährigen Lohnstillstand ein Ende zu bereiten.
Aber auch außerhalb von Tarifauseinandersetzungen gibt es zum Beispiel Initiativen aus dem Mittelbau, die schon vor den Hochschulverträgen eine Aufwertung der Vergütung von Lehraufträgen erkämpft haben. Das Thema „Gute Arbeit“ ist im Hochschulvertrag verankert – nun kommt es auf die Umsetzung und die kritische Begleitung durch die Interessenvertretungen der Beschäftigten an.
Wir wollen auf der Veranstaltung diejenigen zu Wort kommen lassen, die in Gremien, im politischen Feld, in Tarifauseinandersetzungen und in alltäglichen Auseinandersetzungen an der FU Berlin an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen mitwirken.

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