Resolution der Personalversammlung zum WissZeitVG

Warndreieck WissZeitVGBeitrag von von Mechthild von Vacano.

Anlässlich der Novellierung des WissZeitVG ist die FU Berlin derzeit dabei ihre Verwaltungsrichtlinie zur befristeten Beschäftigung von wiss. Mitarbeiter*innen zu überarbeiten. Gemeinsam mit dem Gesamtpersonalrat und dem Personalrat Dahlem möchten sich die Vertreterinnen des Mittelbaus im Akademischen Senat  zu dieser Überarbeitung positionieren.

Entsprechend wurde beim letzten FU-weiten Mittelbautreffen ein Resolutionsentwurf vorbereitet, der gemeinsam mit dem PRD in die Personalversammlung am 9.6.2016 eingebracht wurde. Als deutliches Signal in Richtung Universitätsleitung wurde die Resolution mit breiter Zustimmung verabschiedet, bei einer Hand voll Enthaltungen. Die Resolution im Wortlaut: *Resolution der Personalversammlung der FU Berlin, Bereich Dahlem vom 9. Juni 2016*

Die Personalversammlung der Freien Universität Berlin, Bereich Dahlem fordert die Universitätsleitung auf, die Verwaltungsvorschriften über die befristete Beschäftigung von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der FU Berlin in folgenden Punkten zu ändern:

1. Verbindliche Anwendung der sog. familienpolitischen und behindertenpolitischen Komponenten des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) im Sinne des Gesetzgebers: Weiterbeschäftigung über die Höchstgrenze von 6 plus 6 bzw. 9 Jahren hinaus bei Betreuung eines oder mehrerer Kinder in der Qualifizierungszeit um zwei Jahre pro Kind sowie bei Vorliegen einer Behinderung nach § 2 Abs. 1 SGB IX oder einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung um zwei Jahre.

2. Erweiterung der Mindestvertragslaufzeiten für die Promotions- und die post-doc-Phase von drei auf vier Jahre.

3. Berücksichtigung der Zeiten von Promotions-, Habilitations- und Forschungsstipendien als förderliche berufliche Erfahrungen bei der Stufenzuordnung.

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